Festakt mit Gästen aus Kirche, Politik sowie mit Mitarbeiter:innen, Klient:innen und Wegbegleiter:innen
Gallneukirchen (epdÖ) – Mit einem Gottesdienst und einer anschließenden Feier im Haus Bethanien wurde am 15. April der Vorstand des Evangelischen Diakoniewerks Gallneukirchen in seiner gemeinsamen Verantwortung gestärkt. Der Vorstand setzt sich zusammen aus Daniela Palk, Robert Schütz und Sven Lesemann, der sein Amt als theologischer Vorstand nach der Pensionierung von Rainer Wettreck im September 2025 übernommen hat. Lesemann war zuletzt Superintendent der Lippischen Landeskirche in Deutschland.
Unter den Gästen der Feier fanden sich zahlreiche Vertreter:innen aus Kirche, Politik und Partnerorganisationen sowie Mitarbeiter:innen, Klient:innen und langjährige Wegbegleiter:innen des Diakoniewerks, unter anderem der oberösterreichische Superintendent Gerold Lehner, Olivier Dantine, Superintendent von Salzburg-Tirol, Landessuperintendent Ralf Stoffers, Kuratoriumsvorsitz-Stellvertreterin Andrea Tippe, Thomas Fux, Präsident der Diakonie Österreich, Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie Österreich, Marion-Jacques Bergthold, Präsident der Kaiserswerther Generalkonferenz sowie Oberkirchenrat Günter Köber.
In Vertretung des Landeshauptmanns überbrachte Landtagsabgeordneter Bürgermeister Anton Froschauer dessen Grußworte. Die Vizebürgermeisterin von Gallneukirchen Regina Penninger dankte für den Beitrag, den das Diakoniewerk für die Region leistet. Auch Mitarbeiter:innen und Klient:innen des Diakoniewerks wirkten an der Feier aktiv mit. Im Zentrum des Gottesdienstes stand der Gedanke des gemeinsamen Wirkens und der Verantwortung für die Zukunft des Diakoniewerks.
Lesemann hob die Bedeutung des Diakoniewerks hervor: „Das evangelische Diakoniewerk Gallneukirchen ist aus der Diakonissentradition gewachsen und bleibt ihr verpflichtet: Wir übersetzen die Liebe Gottes in konkretes Handeln für Menschen.“ Als Theologischer Vorstand sieht Lesemann darin den Auftrag, „gerade in herausfordernden Zeiten verlässliche Räume der Begegnung, Würde und Hoffnung zu eröffnen“.
Das Diakoniewerk sei von Beginn an ein Gemeinschaftswerk gewesen, bekräftigte Andrea Tippe, Kuratoriumsvorsitz-Stellvertreterin des Diakoniewerks. „Es lebt davon, dass Menschen Verantwortung gemeinsam tragen und Zukunft miteinander gestalten“, sagte Tippe. „Gerade in Zeiten der Veränderung zeigt sich, wie wichtig dieses Miteinander ist, über Rollen, Strukturen und Zuständigkeiten hinaus“, so die Kuratoriumsvorsitz-Stellvertreterin.
„Unsere Arbeit lebt von Zutrauen, Verantwortung und dem gemeinsamen Gestalten“, unterstrich Vorständin Daniela Palk, Unternehmenssprecherin und Vorständin für soziale Dienstleistungen. „Die Segensfeier ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir diesen Weg nicht allein gehen, sondern getragen sind von Menschen, die mitwirken, und von einer Haltung, die uns verbindet“, betonte Palk.
Personal- und Finanzvorstand Robert Schütz sagte: „Verantwortung heißt für mich, wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen zu schaffen und so zu gestalten, dass gute Arbeit möglich ist. Mit anderen Worten möchte ich mithelfen, dass wir mit unseren Ressourcen verantwortungsvoll umgehen.“
Mit dem nun vollständig besetzten Vorstand setzt das Diakoniewerk seinen Weg der Weiterentwicklung fort. Im Fokus stehen dabei die Stärkung der Angebote im Sozialraum, die Weiterentwicklung der Organisation sowie die Gestaltung zukunftsfähiger Rahmenbedingungen für Mitarbeiter:innen und Klient:innen.
Das Diakoniewerk ist Mitglied der Diakonie Österreich, einer der fünf großen Sozialorganisationen Österreichs. Mehr als 4.000 Mitarbeiter:innen begleiten und unterstützen Menschen an über 220 Standorten in sechs Bundesländern und auch im Ausland. Als innovatives Unternehmen im Sozial- und Gesundheitsbereich gestaltet das Diakoniewerk zeitgemäße Angebote für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen. Die Arbeit reicht von Angeboten für Menschen mit Behinderungen, Menschen im Alter sowie Kinder und Jugendliche über Therapie- und Beratungsangebote bis hin zu Bildung und Gesundheit.