<h3>Am 18. Februar in der evangelischen Auferstehungskirche in Wien-Neubau</h3>
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<p>Wien (epdÖ) – Unter dem Motto „Toleranz:Grenze“ laden die Evangelische Jugend Wien, das Evangelische Schulamt Wien und die ARGE der Religionslehrer:innen an AHS/BHS am Mittwoch, 18. Februar, wieder zum Evangelischen Friedenstag in der evangelischen Auferstehungskirche in Wien-Neubau. Bei der von 8.30 bis 13.00 Uhr dauernden Veranstaltung werden etwa 600 Schülerinnen und Schüler des evangelischen Religionsunterrichts ab der 9. Schulstufe sowie erstmals auch Bischöfin Cornelia Richter erwartet.</p>
<p>In und rund um die Auferstehungskirche wird ein vielfältiges Workshop-Programm u.a. mit dem Zeitzeugen Siegried Loewe, Infos zur Sucht- und Gewaltprävention, Aufklärung über Autismus und interreligiösem Dialog mit „Dialog Abraham“, einer Initiative für den Frieden bzw. ein friedliches Miteinander von Angehörigen verschiedener Religionen, geboten. Darüber hinaus wird der Film „Systemsprenger“ über die Grenzen des Sozialsystems gezeigt. Beim Programmpunkt „Rhythmus der Gerechtigkeit“ kann in der Gemeinschaft getrommelt werden. Dabei wollen die Veranstalter:innen zeigen, „dass der entstehende Rhythmus mehr ist als nur die Summe der einzelnen Teile“. Gerahmt wird das Programm durch Musikbeiträge der Johann Sebastian Bach Musikschule.</p>
<p>In Zeiten wachsender Polarisierung sehen sich die Veranstalter:innen insbesondere vom Bibelspruch „Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute! (Röm 12,21)“ herausgefordert. Durch das Kennenlernen anderer Perspektiven will man zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen.</p>
<p>„In einer Zeit, in welcher der Frieden nach wie vor mehr als unsicher ist, in der Umbrüche an der Tagesordnung sind, die mit vielfältigen Krisen einhergehen, wollen wir die Schülerinnen und Schüler stärken und ermutigen, sich für Frieden, Miteinander und Zusammenhalt einzusetzen“, sagt Katja Eichler, Fachinspektorin für Allgemeinbildende Höhere Schulen und Berufsbildende Mittlere und Höhere Schulen vom Evangelischen Schulamt Wien. Der Friedenstag sei Eichler zufolge weiterhin ein „wichtiger Beitrag zur Gewaltprävention“ sowie zur „gerechten und zukunftsfähigen Gestaltung“ unserer Gesellschaft. „Jugendliche lernen in Workshops, bei Gesprächen mit Zeitzeugen, in Diskussionen und beim gemeinsamen Feiern demokratisch zu denken, zu handeln und eine eigene Meinung zu vertreten. Sie entwickeln Verantwortungsbewusstsein und gewinnen Mut zum persönlichen Einsatz, um gegen Ungerechtigkeiten aufzustehen“, so die Fachinspektorin.</p>
<p>Seit 1988 wird der evangelische Friedenstag von der Evangelischen Jugend Wien und dem Evangelischen Schulamt jährlich organisiert mit dem Ziel, zu einer gerechten und friedlichen Welt für junge Menschen beizutragen.</p>
<p>Infos zum Friedenstag unter: <a href="https://www.friedenstag.at">www.friedenstag.at</a></p>