Wirkte seit Jahrzehnten an der Auferstehungskirche
Innsbruck (epdÖ) – Die langjährige Pfarrerin der evangelischen Auferstehungskirche in Innsbruck, Assunta Kautzky, ist am Donnerstag, 28. Mai, einen Tag nach ihrem 65. Geburtstag, nach kurzer schwerer Krankheit verstorben. „Die Nachricht vom Tod von Pfarrerin Assunta Kautzky, kurz bevor sie in den verdienten Ruhestand gegangen wäre, macht mich tief betroffen“, sagte Superintendent Olivier Dantine in einer ersten Reaktion. „Wir verlieren mit Assunta eine leidenschaftliche Pfarrerin und Seelsorgerin, die mit ihrer Herzlichkeit viele Menschen begeistern konnte. Ihre warme Stimme und ihre tiefgreifenden Gedanken, mit denen sie theologische Inhalte verständlich machte, werden uns fehlen”, so der Superintendent der evangelischen Diözese Salzburg/Innsbruck.
Bereits in ihrer Vikariatszeit (1986-1990) war Kautzky der Pfarrgemeinde verbunden. Ab 2008 war sie Pfarrerin der Pfarrgemeinde, in den ersten Jahren in Teilzeit und ab 2016 als amtsführende Pfarrerin.
Biografisches
Assunta Kautzky wurde am 27.5.1961 in Wien geboren. Nach der Matura 1979 in Innsbruck folgte von 1979-1986 das Studium der Evangelischen Theologie in Wien. Ihr Vikariat absolvierte Kautzky 1986-1990 in der Pfarrgemeinde Innsbruck-Ost (heute: Innsbruck-Auferstehungskirche) bei Pfarrerin Fridrun Weinmann. Nach ihrer Zeit als Pfarramtskandidatin 1990-1991 in der Gnadenkirche in Wien wurde sie am 30. Juni 1991 durch Superintendent Werner Horn ebendort ordiniert.
1991-1992 war sie als ordinierte Vikarin in der Auferstehungskirche in Innsbruck und in der Hochschulseelsorge tätig, von 1992-1999 als Klinikseelsorgerin in Innsbruck. Ab 1999 unterrichtete sie Religion, unterbrochen durch Karenzzeiten ihrer zwei mittlerweile erwachsenen Kinder. Ab 2008 war Kautzky Pfarrerin der Pfarrgemeinde Innsbruck-Auferstehungskirche, zunächst in Teilzeit und ab 2016 als amtsführende Pfarrerin. Am 28.5.2026, einen Tag nach ihrem 65. Geburtstag, ist sie nach kurzer schwerer Krankheit in Innsbruck verstorben.