Wien: Rund 20.000 Personen bei ökumenischem „Marsch für Jesus“

Gläubige verschiedener Konfessionen setzten Zeichen für Glauben

Wien (epdÖ) – Rund 20.000 Menschen haben nach Angaben der Veranstalter am Samstag, 19. September, in Wien am überkonfessionellen „Marsch für Jesus“ durch die Wiener Innenstadt teilgenommen. Gläubige aus ganz Österreich und verschiedener Konfessionen setzten damit ein öffentliches Zeichen für ihren gemeinsamen Glauben und die Einheit der Kirchen.

Höhepunkt war ein Gebet, das nach dem Marsch von Vertretern verschiedener Konfessionen gesprochen und vom Lied „Vielgeliebtes Österreich“ der Band „Himmelstürmer“ begleitet wurde. Der freikirchliche Pastor Peter Zalud betete für ein „versöhntes Miteinander der Christen“, Christian Hofreiter von der Anglikanischen Kirche um mehr Einheit unter den Konfessionen. Thomas Dopplinger von der Evangelischen Gnadenkirche Wien machte das Zusammenleben an den Schulen zum Thema, insbesondere das „gute Miteinander der verschiedenen Religionen“. Christen sollten dabei ein „Werkzeug des Friedens“ sein. Als Vertreter der Römisch-katholischen Kirche sprach der neue Wiener Generalvikar Andreas Kaiser ein Gebet für verschiedene Verantwortungsträger und Gestalter der Gesellschaft. Nach dem Umzug folgte am Abend ein „Fest für Jesus“.

Veranstaltet wurde das Event vom „Kreis zur Einheit“, dem „Runden Tisch – Weg der Versöhnung“ und der Evangelischen Allianz Österreich. „Der Marsch für Jesus war keine Demonstration gegen etwas, sondern ein gemeinsames Glaubensfest, bei dem der Glaube an Jesus im Vordergrund stand und öffentlich gefeiert wurde“, so das Resümee des Organisationsteams.